Gymnastik für Kinder – hier findest du wichtige Tipps und Infos für dieses Hobby!

Gymnastik für Kinder – hier findest du wichtige Tipps und Infos für dieses Hobby!

Gymnastik für Kinder – hier findest du wichtige Tipps und Infos für dieses Hobby!
Hobbys Sport

Gymnastik für Kinder kann wirklich früh anfangen

Gymnastik für Kinder?! Einen Moment mal! Ist das nicht dasselbe wie die Aktivitäten in einem ‚Sportverein für Kinder? Oh nein. Gymnastik ist zwar streng genommen eine leichte Variante von Turnen, aber doch kein richtiger Sport. Es wird von Sportlern eher eingesetzt, um sich aufzuwärmen, bevor es härter zur Sache geht. Aber Gymnastik kann genügen, um uns fit zu halten. Und du kannst früh damit beginnen, weshalb es ein gutes Thema für den sportlichen Einstieg von (kleinen) Kindern ist. Tatsächlich können erste Versuche mit Gymnastik schon im Babyalter unternommen werden, unter Beteiligung der Eltern natürlich. Alles, was die Muskulatur beansprucht und den Körper flexibler und kräftiger macht, ist seinem Wesen nach Gymnastik. Eigentlich kann man auch Babyschwimmen dazu zählen.

Gymnastik für Kinder – weitgehend zwanglos

Der zwanglose Charakter einer Gymnastik für Kinder erfordert nicht, in einen Verein deshalb gehen zu müssen. Im Grunde kann jeder eine Gruppe bilden für Gymnastik und sich mit Gleichgesinnten treffen. Die Übungen können auf andere körperliche Tätigkeiten vorbereiten, oder für sich selbst stehen. Gymnastik hat keine wettbewerblichen Ambitionen – dafür müsste es zum (Leistungs-)Turnen werden. Es kennt anders als diese Wettkampfdisziplin keine Punktrichter. Du wetteiferst nicht mit anderen, wer besser die Übungen absolviert. Darum ist die Atmosphäre bei einer Gymnastik auch entspannt und gelassen. Den Ehrgeiz kannst du draußen vor der Tür lassen. Für Kinder ist das ganz gut so, es lässt mehr Spiel zu als in einer Wettkampfdisziplin.

Mit einfachen Mitteln loslegen

Ein weiterer Vorteil der Gymnastik für Kinder ist, dass fast gar keine Ausstattung dafür notwendig ist. Eine Bodenmatte oder auch nur ein dickes Handtuch als Unterlage ist nicht schlecht, aber außer leichter Bekleidung brauchst du nichts, um die einfachsten gymnastischen Übungen zu machen. Das Hauptinstrument bringst du ja schon mit – und das ist der eigene Körper. Ihr könnt also ein leeres Zimmer oder einen Saal mit genügend Platz einfach zu einer Gymnastikhalle umfunktionieren. Einfache Bälle können eingesetzt werden und sind wohl in vielen Haushalten schon vorhanden. In einem Verein oder in einer langlebigen Interessengruppe wirst du wohl anspruchsvolleres Material finden, denn spezielle ‚Medizinbälle‘ usw gibt es auch, mit den Gymnastik gemacht werden kann (siehe unten). Aerobic, Yoga und Pilates sind Programme, die Ähnlichkeiten zu klassischer Gymnastik besitzen, aber eigenständige Schwerpunkte setzen. Der meditative Anteil bei Yoga ist freilich unbrauchbar für Kinderübungen.

Homogene Gruppen

Die Zusammenstellung von etwa Gleichaltrigen scheint für Gymnastik für Kinder eine wichtige Empfehlung, damit die Übungen dieselben Anforderungen an die Teilnehmer stellen und niemand unter- oder überfordert ist. Auch sollte das Prinzip der Gymnastik nicht außer Acht gelassen werden, den gesamten Körper und seine Muskulatur zu engagieren und nicht etwa nur einen Teilbereich zu trainieren. Alles wird gleichmäßig gefordert: Arme, Beine, Bauch, Rücken, Schultern, Hals, Hände und Füße. Dabei geht es nicht darum, Ausdauer abzufordern. Die Gynmastik will nicht bis zur Erschöpfung betrieben werden. Sie ist völlig zufrieden damit, Beweglichkeit zu fördern und Kräftezuwachs zu stimulieren. Gerade das macht sie so geeignet für Kinder, gleich welchen Alters. Was dann später mit diesen Kräften angefangen wird, wird Sache anderer Sportarten sein, die eine weniger allgemeine Zielsetzung haben als die Gymnastik.

Gymnastik für Kinder – spezielle Ausrüstung?

Du kannst ganz ohne spezielle Ausrüstung auskommen, aber wer es ganz genau machen will, kann sich auch Geräte für die Gymnastik für Kinder (und Erwachsene) besorgen. An Bällen kennt man den Gymnastikball und den Medizinball. Das ist nicht dasselbe; Gymnastikbälle sind größer, weicher und elastischer, man kann sich darauf legen oder setzen. Der Medizinball währenddessen ist mit seiner Leder- oder Gummischale ‚härter‘ und mehr für die Handhabung mit der Hand gedacht; für das Werfen und Fangen. Das erfordert einen kleineren Durchmesser. Kennst du noch Hula-Hoop Ringe? Die sind nichts anderes als ‚Gymnastikreifen‘ und als solche im Einsatz für Rumpfübungen im Hüftbereich. Igelbälle haben viele langstielige Noppen, die die Durchblutung anregen sollen, wenn man sie über die Haut rollt. Darum gehören sie zu den Massagebällen. Während die meisten Exemplare handklein sind, um über Arme usw gerollt werden zu können, gibt es auch richtig große Modelle, die den Gymnastikball ersetzen können.

Wo die Gynmastik aufhört und die Ausrüstung aufwändig wird

Wir beginnen mit den abschließend noch angesprochenen Geräte das Gebiet der Gymnastik für Kinder zu verlassen. Es gibt Grauzonen zum Geräteturnen und zum Kraftsport, wo sich die Gymnastik intensiviert und zum echten Turnsport oder Kraftsport überleitet. Diese spezielleren Geräte sind Gymnastikbänder aus Latex, Expander mit Metallfedern, Sprungpferd, Sprossenwand. Du siehst, das sind Dinge, die eher ins Inventar eines Turnvereins oder Bodybuilderstudio gehören als in deinen Schrank zuhause. Aber wenn dein Kind älter wird und die Übungen intensivieren möchte, könnte es sich damit beschäftigen wollen. Schau auf unserer Hobby G-Map, wo sich in deiner Region Anbieter für Gymnastik finden, die dir helfen dein Kind fit zu machen.

 

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